Für Hallen, Werke und Umschlagplätze an A1, A45 und A46
Schädlingsbekämpfung für Industrie und Logistik in Hagen, im Märkischen Kreis und im Sauerland
Überwachung und Bekämpfung in Hallen und Werken, in denen Tore offen stehen, Ware umgeschlagen wird und Kunden einen Nachweis sehen wollen.
- Protokoll je Station für Audits
- Taubenabwehr mit Netzen und Spikes
- Termine im laufenden Betrieb
Große Tore, viel Ware, wenig Blick in die Ecken
Eine Halle ist für Nager und Vögel ein offenes Haus. Die Tore stehen beim Verladen auf, unter den Regalen sieht wochenlang niemand nach, und am Rand des Geländes liegen Böschung, Bach oder Bahndamm. In Hagen und im Märkischen Kreis kommt die Lage dazu: Viele Werke und Lager stehen in den Tälern von Lenne, Volme und Ennepe direkt am Wasser, und Wanderratten folgen den Ufern. Für Industrie und Logistik heißt Schädlingsbekämpfung deshalb vor allem, die Hülle des Gebäudes im Blick zu behalten und früh zu merken, wenn etwas hereinkommt.
Wir betreuen Lagerhallen, Produktionsstätten, Logistikzentren und Speditionen in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer und im Sauerland. Der Kern ist ein Schädlingsmonitoring für Betriebe mit Kontrollstationen an Toren, Rampen und Außenwänden, das in festen Abständen geprüft und dokumentiert wird. Dazu kommen die Bekämpfung bei Befall und die Taubenabwehr an Hallendach und Verladezone. Unsere Techniker arbeiten im laufenden Betrieb, halten sich an Ihre Sicherheitsunterweisung und tragen neutrale Kleidung.
Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es je nach Art des Standorts ankommt.
01 Industrie und Logistik
Lagerhallen
Hochregallager, Blocklager, Kühl- und Außenlager
Im Lager entscheidet die Ware, wie schwer ein Befall wiegt. Mäuse in einem Lager für Stahlteile sind lästig, weil sie Kabel und Verpackung annagen. Mäuse in einem Lager für Tiernahrung, Papier, Textilien oder Lebensmittel machen Ware unverkäuflich. In beiden Fällen kommen sie auf demselben Weg: durch Spalten unter Rolltoren, durch offene Fugen am Sockel, mit Paletten vom Hof. Im Herbst, wenn es draußen kalt wird, nimmt der Druck zu. Dann fällt auch auf, was im Sommer niemand gesehen hat, nämlich Kot hinter der untersten Palettenreihe und angefressene Folie.
Wir stellen Kontrollstationen außen an die Hallenwand und innen an Tore, Ladebrücken und Durchgänge und empfehlen einen freien Streifen entlang der Wände, damit dort kontrolliert und gekehrt werden kann. Zeigt eine Station Aktivität, folgt die Bekämpfung von Mäusen oder Ratten an dieser Stelle. In Lagern mit Getreide, Futter oder Saatgut überwachen wir zusätzlich Motten und Käfer mit Pheromonfallen.
Typische Schädlinge
- Mäuse
- Ratten
- Tauben
- Motten und Käfer in Vorräten
Worauf es ankommt
- Stationen außen an der Wand und innen an Toren und Ladebrücken
- Freier Kontrollstreifen entlang der Hallenwände
- Pheromonfallen in Lagern mit Getreide, Futter und Saatgut
02 Industrie und Logistik
Produktionsstätten
Metallverarbeitung, Kunststoff, Verpackung, Zulieferer
In einem Kaltwalzwerk oder einer Drahtzieherei frisst niemand das Produkt. Trotzdem haben Produktionsbetriebe im Lennetal und im Volmetal Arbeit für uns, und zwar an den Stellen, an denen Menschen essen und an denen Technik empfindlich ist. Kantine, Pausenräume, Getränkeautomaten und Spinde ziehen Mäuse und Schaben an. In Schaltschränken und Kabeltrassen nagen Mäuse an Isolierungen, was im schlechtesten Fall eine Anlage stilllegt. Und unter dem Hallendach sitzen Tauben, deren Kot auf Maschinen, fertige Teile und Laufwege fällt.
Hersteller von Verpackungen und Zulieferer mit Kundenaudits brauchen dazu den Nachweis auf Papier. Wer Folien, Kartons oder Behälter für Lebensmittel herstellt, wird von seinen Abnehmern ähnlich geprüft wie ein Lebensmittelbetrieb. Wir richten das Monitoring so ein, dass je Station ein Protokoll vorliegt, und legen die Kontrolltermine in Schichten oder Zeitfenster, in denen der Techniker in der Halle nicht im Weg steht.
Typische Schädlinge
- Mäuse
- Schaben
- Tauben
- Ratten
- Wespen
Worauf es ankommt
- Kantine, Pausenräume und Spinde als eigene Kontrollpunkte
- Schaltschränke und Kabeltrassen bei Nagerbefall prüfen
- Protokoll je Station für Kunden- und Lieferantenaudits
03 Industrie und Logistik
Logistikzentren
Distribution, Kontraktlogistik, Pharma- und Lebensmittellogistik
Ein Logistikzentrum hat viele Tore, viele Lieferanten und Ware, die nur kurz bleibt. Schädlinge kommen hier seltener aus der Umgebung als mit der Lieferung. Schaben reisen in Kartons und Mehrwegbehältern, Motten und Käfer in Säcken, Mäuse gelegentlich in Paletten mit Tierfutter. Der wichtigste Kontrollpunkt ist deshalb der Wareneingang, dazu kommen Retourenbereich, Leergutlager und die Sozialräume.
Was dokumentiert werden muss, hängt vom Gut ab. Für Lebensmittellager gilt die EU-Hygieneverordnung. Für den Großhandel mit Arzneimitteln verlangen die europäischen GDP-Leitlinien, dass Betriebsräume gegen das Eindringen von Insekten und Nagetieren gesichert sind und dass es ein vorbeugendes Schädlingsbekämpfungsprogramm gibt. Bei Kontraktlogistik stehen die Anforderungen oft im Vertrag mit dem Auftraggeber. Wir bauen das Monitoring nach dem strengsten Maßstab auf, der am Standort gilt, mit Lageplan, Bericht je Kontrolle und Trend je Station. Was Auditoren darin suchen, steht im Ratgeber zur Dokumentation für das Audit.
Typische Schädlinge
- Mäuse
- Schaben
- Vorratsschädlinge
- Ratten
- Tauben
Worauf es ankommt
- Wareneingang, Retouren und Leergut als Schwerpunkt
- Aufbau nach dem strengsten Standard am Standort
- Lageplan, Bericht je Kontrolle und Trend je Station
04 Industrie und Logistik
Speditionen
Umschlaglager, Stückgut, Fuhrpark, Betriebshof
Auf dem Betriebshof einer Spedition wird Ware in Minuten umgeschlagen, aber Paletten, Leergut und Ladungssicherung liegen dort monatelang. Palettenstapel an der Hallenwand sind für Ratten ein trockenes Versteck mit Dach, und der Container für Verpackungsabfall liefert das Futter. Im Umschlaglager stehen die Tore praktisch den ganzen Tag offen. Tauben fliegen ein, setzen sich auf Träger und Lampen und verschmutzen Sendungen, die am nächsten Morgen beim Empfänger ankommen sollen.
Für Speditionen kombinieren wir deshalb zwei Dinge. Erstens Kontrollstationen entlang der Hallenwände und am Rand des Hofs, mit festen Kontrollterminen und der Rattenbekämpfung im Betrieb, sobald ein Befall nachgewiesen ist. Zweitens die Taubenabwehr an Halle und Vordach, also an den Stellen, an denen die Tiere sitzen und nisten. Der Bericht nennt außerdem, was auf dem Hof geändert werden sollte, etwa den Abstand der Palettenstapel zur Wand oder den Deckel am Abfallcontainer. Wer Lebensmittel oder Futtermittel fährt, bekommt die Unterlagen so, wie seine Auftraggeber sie verlangen.
Typische Schädlinge
- Ratten
- Mäuse
- Tauben
- Wespen
Worauf es ankommt
- Palettenstapel und Abfallcontainer als Verstecke und Futterquelle
- Kontrollstationen an Hallenwand und Hofrand
- Taubenabwehr an Trägern und Einflugstellen
Bausteine für Hallen, Werke und Betriebshöfe
Nagermonitoring an der Gebäudehülle
Kontrollstationen an Toren, Rampen, Außenwänden, Müllplatz und Kabeleinführungen, giftfrei bestückt, nummeriert und im Lageplan verzeichnet. Auf Wunsch Schlagfallen mit Fangmeldung, die einen Fang elektronisch anzeigen.
Bekämpfung nach Befund
Bei nachgewiesenem Befall setzen wir Köder in verschlossenen Stationen ein, bewerten die Lage nach spätestens 35 Tagen neu und bauen bei Tilgung wieder ab. Hält der Befall an, folgt eine weitere Maßnahme. Zu Gewässern und Abläufen halten Köderstationen Abstand.
Taubenabwehr in und an der Halle
Netze verschließen Dachkonstruktionen, Vordächer und Verladezonen komplett, Spikes halten Tauben von Trägern, Simsen und Leuchten fern. Vorher wird der Kot entfernt. Getötet werden Tauben nicht.
Insekten in Sozialräumen und Kantine
Schaben, Ameisen und Fliegen in Küche, Pausenraum und Umkleide behandeln wir gezielt mit Gel, Köder und Lichtfallen. Wespennester an Toren und Verladerampen entfernen wir in der Saison.
Welche Vorgaben für Lager und Werke gelten
Für Industrie und Logistik gibt es kein einzelnes Gesetz, das ein Schädlingsmonitoring vorschreibt. Die Pflicht ergibt sich aus dem, was gelagert oder hergestellt wird. Wer Lebensmittel lagert oder transportiert, ist Lebensmittelunternehmer und fällt unter die Verordnung (EG) Nr. 852/2004, die geeignete Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen verlangt. Wer Arzneimittel im Großhandel lagert, arbeitet nach den GDP-Leitlinien der EU-Kommission von 2013, die ein vorbeugendes Schädlingsbekämpfungsprogramm nennen. In allen anderen Fällen kommen die Anforderungen von Kunden, die ihre Lieferanten auditieren, und aus dem eigenen Interesse, Ware und Anlagen zu schützen.
Für die Bekämpfung selbst gilt das Biozidrecht. Nagerköder mit Antikoagulanzien dürfen seit dem 1. Juli 2026 nur von geschulten berufsmäßigen Verwendern und nur nach festgestelltem Befall eingesetzt werden. Stationen, die auf dem Werksgelände seit Jahren vorsorglich mit Gift bestückt sind, entsprechen dem nicht mehr. Wir stellen solche Anlagen auf giftfreie Überwachung um und dokumentieren Befall, Maßnahme und Abschluss so, dass es ein Auditor nachvollziehen kann.
Kurz gefasst
- Lebensmittellager und -transport: VO (EG) 852/2004, Anhang II
- Arzneimittelgroßhandel: GDP-Leitlinien 2013/C 343/01, Kapitel 3.2
- Giftköder nur nach festgestelltem Befall, keine Dauerbeköderung (seit 01.07.2026)
- Sachkunde für Nagerköder: § 15c GefStoffV
- Tauben: nur Abwehr, kein Töten
Quellen: Verordnung (EG) Nr. 852/2004; Leitlinien für die gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln (2013/C 343/01); BAuA, Produktart 14, Stand Juli 2026.
Wie wir einen Standort übernehmen
- 1
Telefonat
Sie nennen uns Standort, Größe, Art der Ware und ob es einen akuten Befall gibt. Das Telefonat kostet nichts.
- 2
Begehung mit Lageplan
Ein Techniker geht Gelände, Hülle und Halle ab und legt fest, wo Stationen stehen sollen. Bei größeren Objekten machen wir danach ein Angebot.
- 3
Einrichtung
Stationen werden gesetzt, nummeriert und in den Plan eingetragen. Vorhandene Stationen übernehmen wir, wenn Zustand und Standort passen.
- 4
Feste Kontrolltermine
Kontrolle im vereinbarten Intervall, Bericht per E-Mail, Bekämpfung bei Befall je Termin zum Festpreis je Termin.
Häufige Fragen: Industrie und Logistik
Unsere Halle steht direkt am Fluss. Dürfen dort überhaupt Köder liegen?
Ja, aber mit Abstand. Köderschutzstationen müssen zu Gewässern und Abläufen einen Abstand einhalten, damit kein Wirkstoff ins Wasser gelangt. Giftköder kommen ohnehin erst zum Einsatz, wenn ein Befall festgestellt ist. Die laufende Überwachung am Ufer arbeitet giftfrei, mit Non-Tox-Ködern und Fallen.
Wie lässt sich eine ganze Halle gegen Tauben sichern?
Mit einem Netz, das den Raum unter dem Dach oder die offene Verladezone vollständig abschließt, sodass die Tiere Träger und Leitungen nicht mehr erreichen. Einzelne Sitzplätze an Simsen und Lampen sichern Spikes. Was sinnvoll ist, hängt von Bauart und Einflugstellen ab.
Müssen Ihre Techniker eine Sicherheitsunterweisung mitmachen?
Wenn Ihr Werk das für Fremdfirmen vorsieht, ja. Sagen Sie uns vorher, was gilt: Unterweisung, Schutzausrüstung, Anmeldung am Tor, Begleitung in bestimmten Bereichen. Wir planen die Zeit dafür beim ersten Termin ein.
Wir haben mehrere Standorte. Geht das aus einer Hand?
Ja. Standorte in unserem Einsatzgebiet bauen wir nach demselben Muster auf: gleiche Nummerierung, gleicher Bericht, ein Ansprechpartner im Büro in Hagen. So lassen sich die Standorte vergleichen, und im Audit liegt überall dieselbe Art von Akte vor.
Was kostet das Monitoring einer Halle?
Das hängt von der Zahl der Stationen, vom Kontrollintervall und von der Größe des Geländes ab. Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot mit festem Preis je Kontrolltermin und festem Preis für die Einrichtung. Stationen können Sie kaufen oder mieten. Gezahlt wird per Rechnung.
Wenn Sie in Hagen, Iserlohn, Schwerte oder im Märkischen Kreis eine Halle, ein Werk oder einen Betriebshof betreiben und die Schädlingsbekämpfung neu aufstellen wollen, rufen Sie an. Am Telefon klären wir, worum es geht und wann eine Begehung möglich ist. Die telefonische Erstberatung kostet nichts.
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Betrieb, Einrichtung oder Verwaltung? Ein Anruf genügt.
Die telefonische Erstberatung kostet nichts. Am Telefon klären wir, worum es geht, was der erste Termin kostet und wann eine Begehung möglich ist.
