S. Wagenschwanz GmbH, Betriebshygiene & Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung in Hagen und im Sauerland

Marderabwehr in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer und im Sauerland

Ihr Fachbetrieb für Marderabwehr in Hagen und im Sauerland: Vergrämung und Abdichtung statt Fang, mit Festpreis je Termin.

Wenn es nachts über der Schlafzimmerdecke poltert, schleift und kollert, steckt fast immer ein Steinmarder dahinter. Er ist ein Kulturfolger und lebt seit Jahrzehnten dort, wo Menschen wohnen: auf Dachböden, in Zwischendecken, in Garagen, hinter Schieferfassaden und in Motorräumen von Fahrzeugen. Die Schäden entstehen weniger durch das Tier selbst als durch sein Verhalten: Es zerrt Dämmung heraus, trägt Beutereste ein, legt Latrinen an und nagt an Leitungen.

In Hagen, Iserlohn, Menden und Hemer treffen wir Marder in allen Baualtern an, besonders häufig aber in Häusern am Wald- und Ortsrand, in Fachwerk, in Gebäuden mit Schieferverkleidung und dort, wo Bäume oder Fallrohre direkt ans Dach führen. Im Sauerland kommt dazu, dass Reviere weitläufig sind und ein Tier mehrere Quartiere abwechselnd nutzt.

Wir arbeiten ausschließlich mit Vergrämung, Reinigung und Abdichtung. Fangen und Töten sind Sache der Jagdausübungsberechtigten, das übernehmen wir nicht. Das ist keine Einschränkung, sondern der wirksamere Weg: Ein gefangenes Tier wird ersetzt, ein verschlossenes Quartier nicht. Für jeden Termin gilt ein fester Preis.

Woran Sie einen Marder im Haus erkennen

Geräusche in der zweiten Nachthälfte

Poltern, Schleifen, Kollern und schnelles Laufen über der Decke, meist zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden. Es klingt deutlich schwerer als das feine Trippeln von Mäusen und lauter als das Rascheln von Vögeln. In der Ranz im Sommer und bei Jungtieren im Frühjahr wird es am lautesten.

Kot und Latrinen

Marderkot ist zwei bis zehn Zentimeter lang, gedreht, dunkel und riecht streng. Typisch sind Haare, Federn, Kirschkerne und Obstreste darin. Marder legen feste Latrinen an, oft in einer Ecke des Dachbodens oder auf einem Balken; dort sammelt sich über Monate ein Haufen.

Herausgerissene Dämmung

Mineralwolle und Dämmmatten werden aufgerissen und zu Liegemulden geformt, Folien zerfetzt, Dampfsperren durchlöchert. Das sieht nach Sturmschaden aus und ist der teuerste Teil eines Marderbefalls, weil Dämmwirkung verloren geht und Feuchte eindringen kann.

Beutereste und Geruch

Eier, Federn, Knochen, angefressenes Obst und gelegentlich tote Tiere im Quartier. Dazu ein strenger, moschusartiger Geruch, der sich bei Wärme bis in die Wohnräume zieht. Wo ein Tier verendet ist, bleibt der Geruch wochenlang.

Spuren am Gebäude

Abriebspuren und Haare an Fallrohren, Dachrinnen, Regenfallrohren, Ortgängen, Schieferkanten und an Ästen, die ans Dach reichen. Im Winter zeigen Pfotenabdrücke im Schnee, wo das Tier hinaufkommt. Angenagte Kabel an Dachfenstern und Solaranlagen sind ein Brandrisiko.

Wo Marder sich einnisten

Dachboden und Speicher

Der klassische Fall: warm, trocken, ungestört und über Traufe, Ortgang oder eine Ziegellücke erreichbar. Marder legen dort Liegeplätze in der Dämmung an und nutzen den Boden über Jahre, wenn niemand etwas ändert.

Zwischendecke und Drempel

In ausgebauten Dachgeschossen sitzt das Tier oft hinter der Schräge oder im Drempel. Dann hört man es besonders deutlich, und der Zugang ist schwerer zu finden, weil er hinter Verkleidungen liegt.

Schieferfassade und Fachwerk

Im Sauerland und im Märkischen Kreis häufig: Hinterlüftete Schieferverkleidungen und gewachsene Fugen im Fachwerk bieten Spalten, durch die ein Marder passt. Eine Öffnung von wenigen Zentimetern genügt.

Garage, Carport und Gartenhaus

Nebengebäude sind Ausweichquartiere und Beutedepots. Oft findet man dort Latrinen und Reste, während der eigentliche Liegeplatz im Haupthaus liegt. Beide Bereiche gehören deshalb in die Begehung.

Motorraum von Fahrzeugen

Marder nutzen Motorräume als Rastplatz und markieren dort. Fremdgeruch reizt ein anderes Tier, das die Stelle bebeißt, so entstehen die bekannten Kabelschäden. Hier helfen Reinigung des Motorraums und mechanischer Schutz.

So gehen wir bei Mardern vor

  1. 1

    Telefonische Erstberatung

    Sie beschreiben Geräusche, Uhrzeit und Fundorte. Wir ordnen ein, ob es ein Marder, Mäuse oder ein geschütztes Tier ist, und sagen Ihnen, was der erste Termin kostet. Wenn Hinweise auf Siebenschläfer oder Fledermäuse vorliegen, sagen wir das offen; beide sind geschützt, dort ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig und wir greifen nicht ein.

  2. 2

    Begehung und Zugangssuche

    Wir gehen Dachboden, Drempel, Zwischendecke, Garage und Nebengebäude ab, suchen Latrinen, Liegeplätze, Haare und Abriebspuren und prüfen von außen, wie das Tier hinaufkommt: Fallrohr, Baum, Vordach, Gerüst, Anbau. Ohne den Weg zu kennen, hält keine Maßnahme.

  3. 3

    Reinigung und Vergrämung

    Latrinen und Beutereste werden entfernt und die Stellen gereinigt, damit der Eigengeruch verschwindet; er ist der Hauptgrund, warum ein Tier immer wieder denselben Platz ansteuert. Anschließend setzen wir ein Repellent ein und stören die Ruhezonen, damit das Quartier unattraktiv wird.

  4. 4

    Abdichtung, wenn das Quartier leer ist

    Erst wenn feststeht, dass kein Tier mehr im Gebäude ist, werden die Einstiege geschlossen. Zwischen etwa März und Juli sitzen Jungtiere im Quartier; in dieser Zeit wird nicht verschlossen, sonst verenden Tiere im Haus. Wir sagen Ihnen, welche Öffnungen geschlossen werden sollten und welche Arbeiten ein Dachdecker übernimmt.

  5. 5

    Nachkontrolle

    Nach der Maßnahme prüfen wir, ob wieder Geräusche oder Spuren auftreten. Marder sind hartnäckig und testen ihr altes Quartier über Wochen. Wie viele Termine nötig werden, entscheidet der Fall; jeder Termin hat einen festen Preis.

Marderabwehr: Kosten und Festpreis je Termin

Jeder Termin hat einen festen Preis, den wir am Telefon nennen. Er richtet sich nach Größe und Zugänglichkeit des Gebäudes, dem Umfang der Reinigung und danach, wie viele Bereiche begangen werden müssen. Bei größeren Objekten sehen wir uns die Sache auf Wunsch vorher an und machen Ihnen ein Angebot.

Wie viele Termine nötig werden, hängt davon ab, wie hartnäckig das Tier ist und ob die Einstiege geschlossen werden. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an. Privathaushalte können die Arbeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG anteilig absetzen, wenn die Rechnung überwiesen wurde.

Rechtliches zu Marder

Der Steinmarder unterliegt dem Jagdrecht

Fangen und Töten sind den Jagdausübungsberechtigten vorbehalten (§ 2 Bundesjagdgesetz in Verbindung mit dem Landesjagdgesetz NRW). Wir fangen und töten keine Marder. Vergrämung, Reinigung und das Verschließen von Zugängen bleiben zulässig und sind der wirksamere Weg.

Keine Maßnahmen zur Zeit der Jungenaufzucht

Tiere dürfen nicht ohne vernünftigen Grund Leiden ausgesetzt werden (§ 1 Tierschutzgesetz). Wer ein Quartier verschließt, während Jungtiere darin sitzen, verstößt dagegen. Deshalb wird erst verschlossen, wenn das Quartier nachweislich leer ist.

Geschützte Arten am Dach

Siebenschläfer sind besonders geschützt, alle heimischen Fledermausarten streng geschützt (§ 44 BNatSchG). Quartiere dürfen nicht beseitigt werden. Wenn sich bei der Begehung ein solcher Verdacht ergibt, verweisen wir an die Untere Naturschutzbehörde.

Marder im Betrieb: Monitoring statt Einzeleinsatz

Für Hausverwaltungen, Wohnungsgenossenschaften und Gewerbeobjekte ist der Marder vor allem ein Bauthema: zerstörte Dämmung, beschädigte Dampfsperren, verschmutzte Dachböden und Beschwerden von Bewohnern. Wir begehen das Objekt, dokumentieren Latrinen, Liegeplätze und Einstiege mit Fotos, reinigen die betroffenen Bereiche und erstellen eine Liste der Stellen, die bauseits geschlossen werden müssen. Diese Dokumentation lässt sich für Versicherungsmeldungen und für die Abstimmung mit Dachdecker und Beirat verwenden. Bei Objekten mit wiederkehrendem Druck sprechen wir über feste Kontrolltermine im Rahmen eines Monitorings.

Einsatzgebiet für Marderabwehr

Marder beschäftigen uns in Hagen genauso wie in Iserlohn, Hemer und Lüdenscheid, dazu in den kleineren Orten des Märkischen Kreises und im Ennepe-Ruhr-Kreis. Besonders häufig sind Häuser mit Wald- oder Grünfläche in der Nähe und Gebäude mit Schieferverkleidung.

Häufige Fragen zur Marderabwehr

Fangen Sie den Marder?

Nein. Fangen und Töten sind den Jagdausübungsberechtigten vorbehalten. Wir arbeiten mit Vergrämung, Reinigung der Latrinen und dem Verschließen der Einstiege. Das ist auch wirksamer: Ein gefangenes Tier wird im Revier schnell ersetzt, ein dicht verschlossenes Quartier bleibt leer.

Helfen Geräte mit Schallwellen auf dem Dachboden?

Sie verlagern das Tier bestenfalls kurz, und es gewöhnt sich schnell daran. Wirksam sind die Kombination aus Geruchsentfernung, Repellent und dem Verschließen der Einstiege.

Wann darf der Einstieg geschlossen werden?

Erst wenn feststeht, dass kein Tier mehr im Quartier ist. Zwischen etwa März und Juli sitzen Jungtiere im Gebäude; wer in dieser Zeit verschließt, riskiert, dass Tiere eingesperrt werden und verenden. Das ist tierschutzwidrig und führt zu erheblichen Geruchsproblemen.

Zahlt die Versicherung den Schaden?

Das hängt vom Vertrag ab. Marderschäden am Gebäude sind häufig über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt, Schäden im Fahrzeug über die Teilkasko. Hilfreich ist eine Dokumentation der Schadstellen mit Fotos, die wir auf Wunsch erstellen.

Kommt der Marder zurück?

Wenn nur vergrämt und nicht verschlossen wird, sehr wahrscheinlich, denn er kennt das Quartier und testet es über Wochen. Deshalb gehört die Abdichtung zum Vorgehen dazu, und wir kontrollieren nach.

Leistungen, die oft zusammen anfallen

Mäusebekämpfung

Ihr Kammerjäger für Mäuse in Hagen und im Sauerland: leise Fallen, gesicherte Köder und ein Festpreis je Termin.

Taubenabwehr

Ihr Fachbetrieb für Taubenabwehr in Hagen und im Sauerland: Spikes und Netze, fest montiert, mit Festpreis je Termin.

Poltert es nachts über der Decke oder finden Sie Kot und herausgerissene Dämmung auf dem Dachboden, rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp, gern mit Foto. Am Telefon klären wir, ob es ein Marder ist, was der erste Termin kostet und wie es weitergeht. Termine sind meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen möglich. Wie Sie Geräusche vorab selbst einordnen, steht im Ratgeber Marder auf dem Dachboden vertreiben.

Marder loswerden? Rufen Sie an.

Die telefonische Erstberatung kostet nichts. Am Telefon klären wir, was zu tun ist, was der erste Termin kostet und wann ein Termin möglich ist. Bei größeren Objekten sehen wir uns die Sache auf Wunsch vorher an und machen Ihnen ein Angebot.