S. Wagenschwanz GmbH, Betriebshygiene & Schädlingsbekämpfung

Grundstück, Hecke, Böschung, Gartenhaus

Ratten im Garten Kompost, Teich, Vogelfutter, Hecke

Löcher im Rasen, Laufwege an der Hecke, angefressenes Fallobst: Wir finden die Futterquelle und den Bau, bekämpfen den Befall und sichern den Weg ins Haus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ratten bleiben im Garten, wenn sie Futter, Wasser und Deckung finden. Die stärksten Anziehungspunkte sind Kompost mit Speiseresten, Kleintierfutter, Vogelfutterstellen, Fallobst und offene Tonnen.
  • Erkennbar ist ein Befall an runden Löchern von fünf bis acht Zentimetern, ausgetretenen Laufwegen im Gras, Kot an Wänden und Mauern sowie Nagespuren an Gartenhaus und Kabeln.
  • Im Sauerland und im Märkischen Kreis kommt der Druck oft von außen: Bachläufe, Böschungen, Waldränder und Nachbargrundstücke mit Tierhaltung.
  • Wir suchen Bau und Futterquelle, bekämpfen mit verschlossenen Köderstationen oder giftfreien Schlagfallen und geben Ihnen eine Liste, was am Haus zu schließen ist. Jeder Termin hat einen festen Preis.

Ein Garten ist für Wanderratten ein guter Lebensraum, sobald zwei Dinge zusammenkommen: etwas zu fressen und etwas, worunter man sich verstecken kann. Beides ist schnell da, meist ohne dass es jemand bemerkt. Ein Komposthaufen mit Essensresten, ein Hühnerstall, eine Vogelfutterstelle, Fallobst unter dem Apfelbaum, dazu eine dichte Hecke, ein Holzstapel und ein Hohlraum unter der Terrasse. Wer dann Löcher im Rasen findet, sieht nur das Ende einer längeren Entwicklung.

Wir sind ein Fachbetrieb für Rattenbekämpfung mit Niederlassung in Hagen und arbeiten in Gärten, an Hofstellen und auf Grundstücken in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer und im Sauerland. Auf dieser Seite lesen Sie, woran Sie einen Bau erkennen, welche Futterquellen die Tiere halten, was Sie selbst ändern können und wie unser Vorgehen aussieht.

Woran Sie Ratten im Garten erkennen

  • Löcher: Rund, fünf bis acht Zentimeter, glatt ausgetreten, oft unter Hecken, an Böschungen, neben Fundamenten, unter Terrassen, Gartenhäusern und Komposthaufen. Ein Bau hat mehrere Ausgänge.
  • Laufwege: Ausgetretene, kurz gehaltene Pfade im Gras zwischen Hecke, Kompost, Stall und Haus, oft nur wenige Zentimeter breit.
  • Kot: Spindelförmig, ein bis zwei Zentimeter, an Mauern, auf Platten, in Gerätehäusern, unter Vogelhäuschen.
  • Fraßschäden: Angenagtes Fallobst, geöffnete Futtersäcke, angefressene Kabel an Teichpumpen und Gartenbeleuchtung, geplünderte Vogelfutterstellen.
  • Sichtungen am Tag: Wer mehrfach tagsüber Tiere sieht, hat meist einen größeren Bestand; nachts ist dann alles besetzt.

Was Ratten im Garten hält

An erster Stelle steht das Futter. Ein offener Komposter mit gekochten Speisen, Fleisch, Brot oder Milchprodukten ist eine Dauerversorgung, dazu Wärme und Nistmaterial. Fast genauso stark wirken Vogelfutterstellen: Streufutter am Boden und Körner, die aus dem Häuschen fallen, sind energiereich und kommen täglich nach. Wir sehen das in Gärten und Innenhöfen sehr häufig, und den meisten Menschen ist der Zusammenhang nicht klar. Dazu kommen Kleintierfutter, Fallobst, Grillreste und offene Tonnen.

An zweiter Stelle steht die Deckung. Ratten laufen ungern über freie Flächen. Holzstapel direkt auf dem Boden, Gerümpel, dichte Bodendecker, Efeu an der Wand, Hohlräume unter Terrasse, Treppe und Gartenhaus sind Verstecke und Laufwege zugleich. Wasser ist im Sauerland selten der begrenzende Faktor: Bäche, Gräben, Teiche und Regentonnen gibt es fast überall.

An dritter Stelle steht der Nachschub von außen. Böschungen an Bächen, Waldränder, Nachbargrundstücke mit Hühnerhaltung und Kanalschächte liefern immer wieder neue Tiere. Wer also nur bekämpft und die Futterquelle stehen lässt, hat im nächsten Sommer dasselbe Bild. Mehr zu Schwachstellen am Haus im Ratgeber Ratten vorbeugen.

Was Sie selbst tun können

Das hilft

  • Kompost umstellen: Keine gekochten Speisen, kein Fleisch, kein Brot. Besser ein geschlossener Thermokomposter mit Bodengitter.
  • Vogelfutter sichern: Nur Futtersäulen mit Auffangschale, kein Streufutter am Boden, abends leeren, im Sommer pausieren.
  • Kleintierfutter wegräumen: In Metalltonnen lagern, Futterreste abends aus dem Auslauf nehmen.
  • Deckung reduzieren: Holz aufständern, Gerümpel entsorgen, Bewuchs an Wegen und Wänden kürzen, Hohlräume unter Terrasse und Gartenhaus schließen.
  • Fallobst aufsammeln und Tonnen geschlossen halten, auch die Biotonne.

Das sollten Sie lassen

  • Löcher zuschütten und hoffen: Die Tiere graben sich frei oder legen einen neuen Ausgang an, oft näher am Haus.
  • Köder offen auslegen: Unzulässig und gefährlich für Haustiere, Igel und Greifvögel.
  • Wasser oder Rauch in den Bau: Wirkungslos und tierschutzwidrig.
  • Geräte mit Schallwellen: Verlagern die Tiere höchstens ein paar Meter weit.
  • Erst im Herbst handeln: Der Bestand wächst über den Sommer, im Herbst zieht er dann Richtung Haus.

So bekämpfen wir Ratten im Garten

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    Kostenlose Erstberatung am Telefon

    Sie beschreiben Löcher, Laufwege und Beobachtungen, gern mit Foto. Wir klären, wie dringend der Fall ist, und sagen Ihnen, was der erste Termin kostet. Termine gibt es meist innerhalb von ein bis zwei Werktagen.

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    Grundstück ablaufen

    Unser Techniker sucht Baue, Laufwege und Futterquellen, prüft Kompost, Ställe, Teich, Holzstapel, Böschung und die Zugänge am Gebäude und legt fest, wo Stationen oder Fallen stehen.

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    Bekämpfung mit Stationen oder Fallen

    Bei nachgewiesenem Befall kommen zugelassene Köder in verschlossene, verankerte Stationen, dokumentiert mit Lageplan. Wo Kinder, Hunde oder Nutztiere unterwegs sind, arbeiten wir mit Schlagfallen in Schutzboxen oder digitalen Schlagfallen mit Fangmeldung.

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    Nachkontrollen

    Bei jedem Kontrolltermin prüfen wir Fraß und Fänge, legen nach oder bauen ab und suchen tote Tiere. Wie viele Termine nötig werden, entscheidet der Befall.

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    Futterquellen und Haus sichern

    Zum Schluss bekommen Sie eine Liste: Kompost, Vogelfutter, Tonnen, Deckung, dazu Gitter für Lichtschächte und Abdichtungen an Rohrdurchführungen, damit die Tiere nicht ins Haus wechseln.

Was kostet das?

Jeder Termin hat einen festen Preis, den wir am Telefon nennen. Er richtet sich nach Größe des Grundstücks, Zahl der Stationen oder Fallen und Befallsgrad. Wie viele Nachkontrollen nötig sind, hängt vom Befall ab und davon, ob Futterquellen und Deckung beseitigt werden. Sie zahlen per Rechnung. Privathaushalte können die Arbeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistung anteilig von der Steuer absetzen.

Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Hagen, Menden (Sauerland), Hemer und Wetter (Ruhr). Alle Orte stehen unter Einsatzgebiete.

Rechtslage

  • Ratten gelten als Gesundheitsschädlinge; die Behörde kann eine Bekämpfung anordnen. (IfSG § 2 Nr. 12, § 17)
  • Auf dem eigenen Grundstück beauftragt der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte die Bekämpfung; für öffentliche Flächen und Kanal ist die Stadt zuständig. (Ordnungsbehördliche Verordnungen der Städte)
  • Köder mit Antikoagulanzien sind seit dem 1. Juli 2026 dem sachkundigen Fachbetrieb vorbehalten, Anwendung nur bei nachgewiesenem Befall und in verschlossenen Stationen. (GefStoffV § 15c, Zulassungsauflagen)
  • Klebefallen gegen Wirbeltiere sind verboten. (TierSchG § 13)

Stand September 2026. Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob ein Loch von Ratten stammt?

Ein Wanderrattenbau hat einen Eingang von etwa fünf bis acht Zentimetern, rund bis leicht oval, mit glatt ausgetretenen Rändern und meist ohne Erdhaufen davor. Führen mehrere Löcher und ein ausgetretener Pfad zusammen, ist es ein Bau. Maulwurfshügel und Wühlmausgänge sehen anders aus, wir ordnen ein Foto gern kostenlos ein.

Ist mein Kompost schuld?

Häufig ist er ein Teil der Erklärung, selten der einzige. Entscheidend ist die Kombination aus Futter und Deckung. Ein geschlossener Komposter ohne gekochte Speisen, gesichertes Vogel- und Tierfutter und weniger Verstecke nehmen dem Rudel die Grundlage.

Kann ich selbst Fallen aufstellen?

Schlagfallen in Rattengröße sind erlaubt, gehören aber in eine Schutzbox, damit Igel, Katzen und Kinder nicht an den Bügel kommen, und müssen täglich kontrolliert werden, weil ein nur verletztes Tier tierschutzgerecht getötet werden muss. Bei mehreren Tieren lohnt sich der Fachbetrieb.

Was kostet die Rattenbekämpfung im Garten?

Jeder Termin hat einen festen Preis, den wir am Telefon nennen. Er hängt von Grundstücksgröße, Zahl der Stationen und Befallsgrad ab. Wie viele Nachkontrollen nötig sind, entscheidet der Befall. Sie zahlen per Rechnung.

Ratten im Garten? Rufen Sie kurz an.

Die telefonische Erstberatung kostet nichts. Am Telefon klären wir, was zu tun ist, was der erste Termin kostet und wann ein Termin möglich ist. Bei größeren Objekten sehen wir uns die Sache auf Wunsch vorher an und machen Ihnen ein Angebot.